Wie funktioniert das mit der Alterungsrückstellung?

Ein junger Mensch braucht statistisch gesehen weniger medizinische Leistungen als ein älterer Mensch. Das bedeutet, dass man einen Durchschnittsbeitrag für die gesamte Laufzeit des Vertrages berechnen muss, wenn man seinem Versicherten einen gleich bleibenden Beitrag bieten, bzw. garantieren möchte.

Der benötigte Beitrag, um sämtliche Kosten zu decken ist in jungen Jahren geringer, als der tatsächlich zu zahlende Tarifbeitrag des Versicherten. Der so entstehende Überschuss wird angespart und sorgt später dafür, wenn der benötigte Beitrag höher ist als der zu zahlende, dass das entstandene Beitragsdefizit ausgeglichen wird.

Dieser Überschuss wird verzinslich angesammelt und in der PKV als Alterungsrückstellung bezeichnet. Durch diese Berechnungsweise kann der Beitrag über die gesamte Versicherungszeit gleich bleiben.

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